Das Val di Non ist von allen Tälern im Trentino das größte. Es ist sehr offen und gibt den Blick auf sanft ansteigende, aber auch steile Hänge voller Felder und Apfelbaum-Plantagen, von Weinbergen, die sich dem Bergweinbau widmen, sowie massive mittelalterliche Herrenhäuser frei. Das Gefühl der Weite, das diese Landschaft dem Besucher schenkt, wird vor allem durch die Gewässer bestimmt, die sogenannten „tre sponde“ (drei Ufer).
Dominierend in dieser Landschaft, deren Tal von tiefen Schluchten und Canyons durchzogen ist, die durch die Zeit und Naturereignisse entstanden sind, ist der Lago di Santa Giustina. Dieser See wurde 1951 mit dem Bau des gleichnamigen Staudamms, der seinerzeit mit 152 Metern Höhe der höchste Europas war, geschaffen.