Jakobsweg der Anaunia - 7. Etappe, naturkundlich interessanter Abschnitt (2 Tage)
Pilgerweg • Val di Non
Jakobsweg der Anaunia - 7. Etappe, naturkundlich interessanter Abschnitt (2 Tage)
Diese Etappe erstreckt sich über 2 Gehtage. Aus künstlerischer und naturkundlicher Sicht äußerst interessante Tour: Vorbei am berühmten Castel Thun, der kleinen tibetischen Brücke über den Rio Pongaiola, der Kirche San Martino in Vervò, den Seen von Coredo und Tavon bis zur Wallfahrtskirche San Romedio.
<p>Da die Etappe lang ist, empfehlen wir, sie auf zwei Tage aufzuteilen. Im Vergleich zu Etappe Nr. 7 verläuft diese Variante weiter oben und führt auf Feldwegen entlang.</p> <p>Diese Tour ist in künstlerisch-naturkundlicher Hinsicht eine wunderschöne Alternative zur traditionellen Route. Allerdings sie ist anspruchsvoller. Daher sollte man 2 Tage einplanen, damit genug Zeit bleibt um die Orte und das Heiligtum San Romedio in Ruhe besichtigen zu können. Diese Tour gibt herrliche Ausblicke auf das Tal frei.</p>
Jakobsweg der Anaunia - 7. Etappe, naturkundlich interessanter Abschnitt (2 Tage)
APT - Val di Non Verifizierter Partner
Da die Etappe lang ist, empfehlen wir, sie auf zwei Tage aufzuteilen. Im Vergleich zu Etappe Nr. 7 verläuft diese Variante weiter oben und führt auf Feldwegen entlang.
Diese Tour ist in künstlerisch-naturkundlicher Hinsicht eine wunderschöne Alternative zur traditionellen Route. Allerdings sie ist anspruchsvoller. Daher sollte man 2 Tage einplanen, damit genug Zeit bleibt um die Orte und das Heiligtum San Romedio in Ruhe besichtigen zu können. Diese Tour gibt herrliche Ausblicke auf das Tal frei.
Autorentipp
Den Stempel für die Pilgerkarte gibt es hier:
Dardine - Kirche S. Marcello
Coredo - Kirche Ritrovamento Santa Croce (hl. Kreuz-Kirche)
Wallfahrtskirche S. Romedio - im kleinen Laden der Wallfahrtskirche liegt ein Buch auf, in dem man seine Eindrücke zu Papier bringen und sich eintragen kann.
APT - Val di Non Verifizierter Partner
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Wegearten
Höhenprofil anzeigenSicherheitshinweise
Der Weg ist gut ausgeschildert. Das stilisierte gelbe Muschelsymbol und verschiedene Tafeln weisen den Weg. Man folgt alten Pfaden, die kleine Weiler verbinden, und antiken Straßen, die zu Pilgerstätten führen. Es gibt kurze Straßenabschnitte mit geringem Verkehrsaufkommen.Weitere Infos und Links
www.santiagoanaunia.itWegbeschreibung
Die siebte Etappe – eine naturkundlich interessante Tour – führt uns durch unberührte Landschaften nach San Romedio, wo der Jakobsweg der Anaunia endet. Wir empfehlen, diese Etappe an zwei Tagen zurückzulegen. Aufgrund der Kilometerzahl und der Höhenunterschiede ist die Tour viel anspruchsvoller als die klassische Route, die durch die Dörfer Segno und Coredo führt.
Diese Etappe ist in künsterlischer und naturkundlicher Hinsicht besonders schön. Es empfiehlt sich nach dem ersten Tag in Vervò zu übernachten. So durchwandert man am ersten Tag eine noch fast unberührte Natur, während man am zweiten Tag sehr alte, geschichtsträchtige Orte besuchen kann. Wir beginnen in Vigo di Ton. Der erste Teil der Strecke führt entlang der klassischen Strecke. Sehr empfehlenswert ist ein Besuch des Castels Thun. Nach dem Besuch des Schlosses geht es bis zur Weggabelung. Hier führt ein steiler Weg durch einen steilen Kiefernwald.
Lohnenswert ist eine Einkehr auf einer Panoramaterrasse mit Blick auf das untere Nonstal und die Brenta-Dolomiten. Durch Buchen- und Tannenwälder kommen wir in die Ortschaft Mas del Mont. Dann erreicht man eine tibetische Brücke und schließlich das Dorf Vervò in der Nähe der Kirche S. Martino, wo sich eine prähistorische Siedlung befand.
Am zweiten Tag verlassen wir den Ort und gehen hinunter nach Tres, eine Siedlung, die auf drei Hügeln liegt: Dosso di S.Agnese, wo die alte Kirche steht, S. Rocco und Mimiela. Auf dem Hügel von S. Rocco stand eine Kapelle. Sie war dem hl. Rochus, dem Beschützer vor der Pest, geweiht. 1760 wurde sie abgerissen. An dieser Stelle errichtete man die neue Pfarrkirche, die der hl. Agnes geweiht ist.
Folgt man dem markierten Weg, kommt man zu einem Stausee, der zur Speicherung von Bewässerungswasser dient. Es geht durch den Wald weiter in Richtung Sfruz. Jahrhundertelang war dieses Dorf eines der bekanntesten Zentren der Kachelofenherstellung in Tirol. Tausende von Öfen gingen von hier aus in die Gebiete der Noce-Täler und nach ganz Mitteleuropa.
Nun führt die Tour weiter bis ins Dorf Smarano, das auf einer Hochebene liegt und einen wunderschönen Blick auf das Tal und die umliegenden Berge bietet. Es geht weiter in den Ort Merlonga. Von hier aus auf einem bequemen, ebenen Weg durch einen Wald. Unterwegs kommt man an zwei interessanten Aussichtspunkten vorbei, die mit ihren Bänken zu einer Rast einladen. Der erste Aussichtspunkt gibt Ausblicke auf die darunter liegenden Coredo-Seen frei. Vom zweiten Aussichtspunkt am Ende der Straße aus kann man auf das Tal des Verdes blicken und den Wallfahrtsort S. Romedio von oben bewundern. Von hier aus führt der Weg steil bergab zu den kleinen Seen, die man nach einigen Minuten erreicht. Hier trifft man wieder auf die siebente Etappe. Immer talwärts, erreicht man in kurzer Zeit die Wallfahrtskirche. Alles weitere über die Wallfahrtskirche ist in der Beschreibung der traditionellen Etappe zu finden.
Texte von Donato Iob Vereinigung der Anaunia Freunde des Pilgerweges www.santiagoanaunia.it
Anfahrt
Von der Brennerautobahn A22 die Ausfahrt Trento Nord nehmen und auf der SS43 in Richtung Val di Non und Val di Sole fahren. Nach der Ortschaft Rocchetta die Staatsstraße knapp vor einem kurzen Tunnel verlassen und den Schildern nach Castel Thun auf der linken Seite folgen.Parken
In der Ortschaft Vigo di Ton, hinter dem Rathaus, gibt es kostenlose Parkplätze. Ein ansteigender Weg führt zum Castel Thun.
Am Fuße des Castels befindet sich ein kostenpflichtiger Parkplatz, auf dem das Auto für die Dauer des Besuchs und nicht für mehrere Tage abgestellt werden kann.
Koordinaten
Buchempfehlungen des Autors
Empfohlen wird der offizielle Guide des Camino Jacopeo d’Anaunia mit ausführlichen Angaben zum Weg sowie historischen und kulturellen Vertiefungen und die offizielle Webseite des Weges: www.santiagoanaunia.it
Kartenempfehlungen des Autors
Ausrüstung
Wer sich auf den Weg macht und ohne Probleme am Ziel ankommen will, muss gute, bequeme Schuhe tragen, am besten mit einer Profilsohle (z. B. Vibram) und einem Knöchelschutz (Wanderschuhe). Der Fuß soll auf jeden Fall fest sitzen, damit Blasen oder gar die Gefahr einer Verstauchung vermieden werden. Es ist auch gut, einen Stock (oder besser noch Teleskopstöcke) zu verwenden, die beim Gehen, besonders bei anspruchsvolleren Passagen, hilfreich sind.Lokalisierung
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.