Kommunizierende Höfe
Bergtour
Kommunizierende Höfe
<p>Die alten Bauernhöfe von Capriana, der wilde Avisio und der herrliche Ortsteil Rover</p>
<p>Unsere Route beginnt auf dem Hauptplatz von Capriana und geht bergab bis zur Staatsstraße SS 612 in der Nähe des ehemaligen Restaurants Miravalle. Hier schlägt der Weg nach Maso Lio ein und verfolgt die Wege zurück, die einst die alten, heute teilweise verlassenen Gehöfte verbanden.</p> <p>Ein landschaftlich reizvoller Abschnitt dieses Weges geht den Wildbach Avisio entlang bis zu dem Bauernhof Maso Ponte: einem im letzten Jahrhundert bewohnten Ort, der von Gemüsegärten, Feldern und Weinbergen umgeben war. Heute gibt es nur noch Ruinen in der Nähe einer alten Überquerung, die Capriana und Valfloriana miteinander verband und von der Flut von 1966 weggeschwemmt wurde. Hier zeigt sich der Bach Avisio in seiner ganzen Pracht, dank einer noch intakten wilden Natur. Wir wandern etwa 1 km an ihm entlang und nehmen dann den Aufstieg zum Maso Rover, einem wunderschönen Ortsteil von Capriana. In Rover erzählt uns das Landschaftsbild die Geschichte dieses Ortes: die steilen terrassierten Felder, die kleine Kirche, die von den Arbeitern errichtet wurde, die den Damm von Stramentizzo bauten, und die nach der Überschwemmung von 1966 verlassenen Häuser. Genau hier hat ein kleiner landwirtschaftlicher Betrieb, namens Fiordalisa, den Terrassenanbau mit Gemüse, Heilpflanzen und Bohnen alter lokaler Sorten wieder aufgenommen.</p> <p>Unser Weg geht weiter bis zu dem kleinen, aber aufgeweckten Ortsteil Carbonare, der unbedingt einen Besuch wert ist und der uns dann zum Mühlmuseum der Seligen “Meneghina” führt, einer bedeutenden Akteurin der lokalen Verehrung. Man kehrt dann auf einem bequemen Weg nach Capriana zurück.</p>